Saubere Oberflächen für Wände und Decken

Innenputz

Glatte, saubere oder strukturierte Wand- und Deckenflächen. Mit dem passenden Putz für jeden Raum und der Oberflächengüte, die Sie brauchen.

Überblick

Die Grundlage für jeden Raum

Glatte, saubere, strukturierte und langlebige Oberflächen sind die Basis für ein angenehmes Raumgefühl. Ob Neubau oder Sanierung: Wir sorgen für hochwertige Innenputzarbeiten, die sowohl optisch als auch funktional überzeugen.

Innenputz ist mehr als eine glatte Wand. Er gleicht Unebenheiten aus, nimmt Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt sie wieder ab, trägt zum Brandschutz bei und ist der Untergrund für Anstrich, Tapete oder Fliesen. Welcher Putz der richtige ist, hängt vom Raum, vom Untergrund und von der gewünschten Oberfläche ab.

Deshalb klären wir vor Beginn gemeinsam, welche Putzart und welche Qualitätsstufe Sie brauchen. So wissen alle Beteiligten, was am Ende an der Wand ist.

Gipsputz

Der klassische Innenputz für Wohn- und Büroräume. Lässt sich sehr glatt verarbeiten, ist schnell weiter zu bearbeiten und kann Feuchtespitzen, etwa beim Duschen, aufnehmen und wieder abgeben.

Geeignet für
Wohnräume, Flure, Büros, Decken, häusliche Bäder außerhalb direkter Wasserbeanspruchung
Zu beachten
Bei andauernder Durchfeuchtung verliert Gips an Festigkeit. Im Spritzwasserbereich ist eine Abdichtung nach DIN 18534 nötig.

Kalkputz

Diffusionsoffen und von Natur aus alkalisch, was Schimmel hemmt. Nimmt Feuchte gut auf und gibt sie wieder ab, das wirkt sich angenehm auf das Raumklima aus.

Geeignet für
Altbau und Denkmal, Wohnräume, in der Regel auch normal belastete Bäder außerhalb des Spritzwasserbereichs
Zu beachten
Weicher als Gipsputz. Einlagig lässt er sich nicht glätten, für glatte Flächen ist eine weitere Lage nötig.

Kalkzementputz

Kalk mit Zementanteil: fester als reiner Kalkputz und unempfindlich gegen die im Wohnbereich üblichen Feuchte- und Temperaturwechsel.

Geeignet für
Feuchträume, Keller, Sockel, Untergrund für Fliesen
Zu beachten
Häufig erste Wahl in Feuchträumen. Einlagig nicht glättbar.

Lehmputz

Naturbaustoff, der besonders viel Feuchte puffert, pH-neutral ist und sich wieder anfeuchten und nacharbeiten lässt. Genormt als Lehmputzmörtel nach DIN 18947.

Geeignet für
Wohn- und Schlafräume, Holzbau, ökologische Sanierung
Zu beachten
Nicht für Spritzwasserbereiche. Bei dauerhaft hoher Raumfeuchte ist gutes Lüften wichtig.
  1. Q1: Ohne optische Anforderungen

    Geschlossene Putzfläche, Bearbeitungsspuren bleiben sichtbar. Für Flächen, an die keine Anforderungen an Optik und Ebenheit gestellt werden.

  2. Q2: Standard

    Geglättet zum Beispiel für Oberputze über 1 mm Körnung, mittlere und grobe Raufaser oder matte Anstriche. Abgezogen als Untergrund für Fliesen.

  3. Q3: Erhöht

    Zusätzlicher Glättgang, zum Beispiel für Oberputze bis 1 mm Körnung, feine Raufaser und matte Anstriche. Abzeichnungen im Streiflicht werden geringer.

  4. Q4: Höchste Stufe

    Vollflächig mit Spachtel- oder Glättputz überarbeitet, zum Beispiel für Anstriche bis mittlerem Glanz, Metall-, Vinyl- oder Seidentapeten und Spachteltechniken.

Ganz schattenfrei bei Streiflicht, also bei Licht, das flach über die Wand fällt, ist keine Stufe. Bei Q3 und Q4 werden erhöhte Ebenheitsanforderungen deshalb gesondert vereinbart. Quelle: Bundesverband der Gipsindustrie, Merkblatt 3 „Putzoberflächen im Innenbereich“, 07/2021. Welche Stufe Sie brauchen, legen wir vor Beginn gemeinsam fest.

  1. Schritt 1

    Untergrund prüfen

    Wir prüfen Tragfähigkeit, Saugverhalten und Ebenheit des Untergrunds und legen Putzart und Oberflächengüte fest.

  2. Schritt 2

    Schützen und vorbereiten

    Fenster, Böden und Einbauteile werden abgedeckt. Haftgrund, Putzträger und Eckprofile kommen dort hin, wo der Untergrund sie braucht.

  3. Schritt 3

    Putz auftragen

    Je nach Fläche maschinell oder von Hand, in der passenden Schichtdicke und lotrecht abgezogen.

  4. Schritt 4

    Oberfläche ausbilden

    Glätten, filzen oder strukturieren, bis die vereinbarte Qualitätsstufe erreicht ist.

  5. Schritt 5

    Trocknen und übergeben

    Wir geben Hinweise zum Lüften und übergeben eine Fläche, die für Maler, Fliesenleger oder Tapete bereit ist.

Für Privatkunden

Ob Umbau, Anbau oder einzelne Räume in der Sanierung: Wir empfehlen Ihnen den passenden Putz und klären vorab, welche Oberfläche Sie für Anstrich, Tapete oder Fliesen benötigen. Wir decken ab und arbeiten sauber, damit Ihr Alltag möglichst wenig gestört wird.

Informationen für Hausbesitzer

Für Auftraggeber und Ausschreibungen

Im Wohnungs-, Schul- und Gewerbebau führen wir Innenputzarbeiten nach Leistungsverzeichnis aus, mit klar vereinbarter Qualitätsstufe und abgestimmt mit Elektro, Sanitär und Trockenbau. Aufmaß und Abrechnung erfolgen nachvollziehbar und dokumentiert.

Informationen für Auftraggeber
Rohbau-Innenraum mit Ziegelmauerwerk und Leitungsschlitzen vor dem Innenputz
Baustelle der Starlux GmbH: Rohbau vor dem Innenputz
Maschineller Auftrag an Wand und Decke in einem abgeklebten Flur
Handwerker schleift eine gespachtelte Decke mit dem Langhalsschleifer
Stuckateur glättet eine frisch verputzte Wand mit dem Spachtel

Häufige Fragen

Fragen zu Innenputz

Welcher Innenputz eignet sich für Bad und Küche?

Für normale häusliche Bäder kommen je nach Bereich Kalk-, Kalkzement- oder Gipsputz in Frage. Im Spritzwasserbereich, etwa an Dusche und Wanne, ist eine Abdichtung nach DIN 18534 nötig. In Feuchträumen und Kellern ist Kalkzementputz häufig die erste Wahl. Wir prüfen die Situation vor Ort.

Was bedeuten die Qualitätsstufen Q1 bis Q4?

Das sind Qualitätsstufen für die Putzoberfläche nach dem Merkblatt 3 des Bundesverbands der Gipsindustrie (07/2021). Q1 stellt keine optischen Anforderungen, Q2 ist der Standard, zum Beispiel für Raufaser oder matte Farbe, abgezogen auch als Untergrund für Fliesen. Q3 und Q4 sind glatter, etwa für feine Tapeten oder glänzendere Farben. Ganz ohne Schatten bei Streiflicht ist keine Stufe. Je höher die Stufe, desto mehr Arbeitsgänge sind nötig.

Wie lange muss Innenputz trocknen?

Das hängt von Putzart, Schichtdicke, Temperatur und Lüftung ab. Vor Anstrich, Tapete oder Bodenbelag muss der Putz ausreichend trocken sein, maßgeblich sind die Angaben des Herstellers. Regelmäßiges Stoßlüften beschleunigt die Trocknung. Bautrockner oder starkes Heizen sollten abgestimmt werden, weil zu schnelles Austrocknen dem Putz schaden kann.

Maschinenputz oder Handputz: was ist besser?

Beides führt zu guten Oberflächen. Maschinenputz ist bei großen, zusammenhängenden Flächen wirtschaftlich und gleichmäßig. Handputz eignet sich für kleine Flächen, Ausbesserungen und Details. Wir wählen das Verfahren passend zu Ihrem Objekt.

Kann man auf alten Putz neu verputzen?

Oft ja, wenn der Altputz tragfähig ist. Lose und hohl liegende Stellen werden entfernt, danach sorgt eine passende Grundierung oder Haftbrücke für die Verbindung. Ob das genügt, prüfen wir vor Ort.

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an unter 0911 6437898 oder sehen Sie in unsere häufigen Fragen.

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